Theorie.ON no. 2 - Lebensweltorientierung und Perspektiven auf das Subjekt
Lebensweltorientierung gilt als einer der zentralen Ansätze in der Jugendarbeit. Der Bezug zur konkreten Lebenswelt junger Menschen sowie der mit ihr verbundene emanzipatorische Anspruch sind wichtige Eckpfeiler einer jugendarbeiterischen Perspektive auf junge Menschen. Doch es stellt sich die Frage, wie genau die Adressat*innen als Subjekte eigentlich zu fassen sind und wie sich der häufig beschriebene 'Eigensinn' der Adressat*innen deuten lässt. Boris Friele liefert dazu Impulse aus der Kritischen Psychologie und stellt den Begriff des Subjekts auf ein theoretisch untermauertes Standbein.
Seit mehreren Jahren widmet sich das Veranstaltungsformat Theorie.ON der Vermittlung des Theorie-Praxis-Verhältnisses und gibt in einer mehrteiligen Reihe Impulse zum professionellen Handeln in der Jugendarbeit und anderen Feldern der Sozialen Arbeit. Dabei wird ein Blick aus der Praxis geworfen und gemeinsam auf Grundanliegen und zentrale Paradigmen der Profession geschaut. Die Vortragsreihe widmet sich im Besonderen theoretischen Zugängen, um die eigenen Konzeptionsgrundlagen und Rollenkonzepte aufzufrischen, mit dem Ziel im gemeinsamen Austausch Theorie- und Praxiswissen zu verbinden.
Die Veranstaltungsreihe wird in Kooperation mit der AGJF Baden-Württemberg e. V. sowie der BAG OKJA e. V. durchgeführt.
14. April 2026, 10.00-12.30 Uhr
Referent*in: Prof. Dr. Boris Friele
(Online via Zoom)
Mehr Informationen und Anmeldung: Seminarportal der AGJF Sachsen
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