Thesenpapier "Für eine Jugendarbeit im Sinne der Emanzipation"

Jugendarbeit war, ist und bleibt herausgefordert, sich zu positionieren. Seit seinen Anfängen in den 1990er Jahren muss sich das Arbeitsfeld in Sachsen mit rassistischen, rechtsextremen und nationalistischen Ablehnungshaltungen bei jungen Menschen wie auch in der erwachsenen Bevölkerung und mit einer politischen Kultur auseinandersetzen, die demokratisches und emanzipatorisches Engagement wenig ermutigt und unterstützt.

Die AGJF Sachsen e.V. als Dach- und Fachverband sowie die überwiegende Mehrzahl der Praktiker*innen, Träger und Projekte im Arbeitsfeld setzen sich seit mehr als 25 Jahren für eine demokratische Jugendarbeit, für offene Räume und eine diskriminierungs- und ablehnungskritische Jugendbildung ein. Ziel dieses Thesenpapiers ist es, einen Beitrag zur laufenden politischen wie fachlichen Debatte zu liefern. Es geht uns hierbei um die Unterstützung der Engagierten vor Ort, um eine Anregung zu Diskussionen in Teams, Trägern und mit Partner*innen im Gemeinwesen, es geht um eine gemeinsame, angemessene fachpolitische Verortung der Jugendarbeit und ihre Stärkung in den aktuellen und kommenden Auseinandersetzungen. Keinesfalls soll bisher Erreichtes in Frage gestellt und kurzfristige, aktionistische Interventionen nahe gelegt werden.

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Stellungnahmen

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Im Zuge aktueller Debatten zu Gender-Mainstreaming hat sich die AGJF Sachsen mit dem Diversität innerhalb und außerhalb der Organisation beschäftigt. Weiterlesen …